Sonntag, 29. Juni 2014

Sonntagsfreude

Nach einer Idee von Kreativberg
Ich stelle mir die Frage,ob wohl eine Freude, die sich in die Zukunft richtet auch eine Freude für den Sonntag sein kann?
Aber da ja bekanntlich die Vorfreude die schönste Freude ist und Frau öm sich nun einmal so sehr auf das Kommende freut, wird das sich auf etwas freuen, meine Sonntagsfreude heute sein.
Ich freue mich ungemein auf ruhigere Zeiten.
Seit das Nesthäkchen geboren ist und das Wochenbett zu Ende ging, ist es hier im Hause öm vorbei mit der Gemütlichkeit. 
Zumindest für Herr öm, den Künstler des Hauses. 
Irgendwie, und auch zur falschen Zeit, ging es hier darunter und drüber. Der Künstler war oft, sehr oft, eigentlich wirklich immer, außer Haus. 
Geld verdienen, Kunst machen, Abgabetermine- für uns als Familie bleibt kaum Zeit.
Mit dem Nesthäkchen, wunderbar und fröhlich und lieb wie es ist, ist es doch auch derweilen recht anstrengend. 
Der Kleine schläft unter dem Tag so gut wie nie und wenn, dann nur auf Mama und kurz. Überhaupt will so ein kleines Menschlein ja viel getragen sein, braucht die ganze Aufmerksamkeit und Liebe.
Die Hühner, wenn auch schon recht groß wollen genauso gepflegt und gehegt und umsorgt sein. Andere Aufgaben hat man da als Mutter, als beim Baby. Anders, aber auch genauso wichtig.
Zuletzt noch das Haus und der Garten, die versorgt sein wollen. Wir haben uns schon immer ein Häusle gewünscht. Etwas eigenes, dass uns gehört, wir so gestalten können, wie wir es wollen. 
Das Glück bescherte uns ein Haus, ein großes Haus. Ursprünglich ein sogenanntes Zwei- Familienhaus, haben wir es zu unserem Einfamilienhaus für die Großfamilie gemacht. Schön ist das, wenn man genug Platz für alle Bedürfnisse hat, die Kinder große Zimmer haben und auch des Künstlers Arbeitsbereich hier zu Hause sein kann. 
Aber eben auch viel zum aufräumen und putzen und zum in Ordnung halten.
Mit dem Nesthäkchen auf dem Arm, im Tuch oder daneben auf der Decke, immer dabei.
Kräftezehrend waren diese letzten Monate. Bestimmt nicht nur für mich. Für den Künstler, für die Hühner und für uns als Familie. 
Wenn alles gut läuft und so kommt wir wir es geplant haben, wird es jetzt im Sommer ruhiger. 
Es gibt weniger feststehende Termine, der Künstler kann mehr zu Hause sein.
Klar, wird er auch viel Zeit nutzen um Kunst zu machen, kann aber doch diese Zeit etwas Familienfreundlicher einrichten. 
Ich freue mich besonders auf die Sonntagmorgen- Frühstücke, als ganze Familie mit schönen Gesprächen und Sonntagseiern. Und auf die langen Hundespaziergänge zusammen mit dem Künstler, neue Wege entdecken und stundenlang reden. Auf lange Abende auf der Terrasse, gemeinsames aufwachen, und vielleicht auch das ein oder andere Projekt gemeinsam starten. 
Ja, das ist meine Sonntagsfreude, die gemeinsame freie Zeit, die da kommen wird!























        Ein recht leerer Sonntafsfrühstückstisch...dass wird sich hoffentlich bald ändern, wenn alle Hühner wieder zu Hause sind und der Künstler mehr Zeit hat!

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